Hammer-Jubelbrand erlebt Renaissance

Der legendäre Heilbronner Weinbrand „Hammer-Jubelbrand“ erlebt eine Wiedergeburt. 1961 zum hundertjährigen Jubiläum der Heilbronner Branntwein- und Spirituosenfabrik Landauer & Macholl auf den Markt gebracht, bringt der regionale Unternehmer Markus Weisser den Weinbrand wieder in die Regale. Creativ Text begleitet die Positionierung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

„Wenn ich von den Weinbergen um Heilbronn übers Land schaue, dann bin ich jedes Mal von dieser wunderbaren gegen fasziniert“, sagt der Geschäftsführer der BW-Brennschneidtechnik in Erlenbach. Die Region sei landschaftlich reizvoll, wirtschaftlich stark und bringe Produkte von hoher Qualität hervor.
Genau das spiegelt sich seiner Meinung nach auch im Hammer-Jubelbrand. „Von dieser heute vergessenen Heilbronner Edelmarke hatten meine Großeltern noch eine Flasche im Keller. Ich durfte ihn probieren und war begeistert. Ein solcher Brand verdient es, wiederbelebt zu werden“, sagt er. So fasste er den Beschluss, die Marke neu aus der Taufe zu heben.

 

Weinbrand in V.V.S.O.P.-Qualität

Lange Zeit hat er in der Region nach einer Brennerei gesucht, die den Weinbrand nach seinen Qualitätsvorstellungen und vor allem in ausreichender Menge herstellen kann. Vergeblich. In der Brennerei Back in Dudenhofen bei Speyer hat er schließlich einen leistungsfähigen Partner gefunden. „Die Weine für den Brand kommen aus Baden-Württemberg, der Pfalz und aus Frankreich“, erklärt Markus Weisser. Produziert wird auf V.V.S.O.P.-Niveau. Das heißt: Der Weinbrand aus dem jüngsten für den Brand verwendeten Fass hat mindestens vier Jahre gelagert.

 

Hammer als Warenzeichen

Die Geschichte des Brandes beginnt 1861. Der jüdische Kaufmann Max Landerer gründet in Heilbronn eine Firma für den Verkauf von Spirituosen und Zigarren. Im Kirchhöfle beginnt er hochwertige Cognacs nach französischem Vorbild zu produzieren. 1866 nimmt Max Landauer seinen Schwager Leopold Macholl mit ins Geschäft. Dieser verlässt das Unternehmen aber schon 1874. Der Name Landerer & Macholl aber bleibt bestehen. 1894 führt das florierende und mehrfach bei Weltausstellungen ausgezeichnete Unternehmen den Hammer als Warenzeichen ein. Es lehnt sich an die französische Edel-Cognac-Marke Martell an und erinnert an Karl Martell, der als Retter des christlichen Abendlandes gilt. Seine kriegerischen Erfolge brachten ihm den Beinamen Martellus (Hammer) ein.

 

Hochblüte und Untergang

In dritter Generation übernimmt Fritz Landauer 1925 die Geschäftsleitung. Nach Enteignung im Dritten Reich und Neugründung nach dem Krieg entwickelt sich die Brennerei Landauer & Macholl bis in die 1970er Jahre zum größten Spirituosen-Abnehmer in Baden-Württemberg und ist umsatzstärkster Getränke-Hersteller in der Region Heilbronn-Franken.
Personalprobleme, die mehrmalige Erhöhung der Alkoholsteuer und versäumte Investitionen führen 1981 zur Schließung des Unternehmens. Firmennamen, Warenzeichen und Rezepturen werden an die Berliner Spirituosenspezialisten Mampe verkauft. Die Marke wird noch einige Jahre weitergeführt und dann von Mampe aufgegeben.

 

Renaissance einer Edelmarke

Markus Weisser hat die Markenrechte „zu einem moderaten Preis“ übernommen. „Aber nicht nur für den Jubelbrand, sondern auch für andere von Landauer & Macholl hergestellte Spirituosen, vom Kräuterlikör über Fruchtliköre bis hin zu Schnäpsen und Melissengeist “, sagt er. So werden nun auch ein Williams-Christ und ein Kräuterbrand nach alter Hammer-Tradition in der pfälzischen Qualitätsbrennerei hergestellt. Die Birnen für den Williams-Christ kommen von heimischen Streuobstwiesen, die Essenzen für den Kräuterbrand liefern ökologische Betriebe. „Mit den Hammer-Produkten können die Verbraucher Tradition neu erleben. Es sind Köstlichkeiten aus der Natur für den puren Genuss“, schwärmt Markus Weisser. Zu Weihnachten will er seine Kunden mit diesen Köstlichkeiten beglücken. Und er hofft, dass andere Unternehmer es ihm nachtun.
Offizielle Premiere in Heilbronn feiert der Hammer Jubelbrand am 5. Dezember mit der Eröffnung der „Brasserie Mangold“ im neuen Massa-Haus am Neckarufer. Als erster Einzelhändler führt Feinkost Müller in der Heilbronner Titotstraße den Edelweinbrand im Regal.

Vorsprung vorprogrammiert

„Vorsprung in Sekunden“ ist das Motto der CHIRON Group in Tuttlingen. Für den weltweit agierenden Maschinenbauer betreut Creativ Text redaktionell das Kundenmagazin SPEEDfactor“. In der ersten Ausgabe 2016 geht es schwerpunktmäßig um das Thema Industrie 4.0. Die CHIRON Group konzentriert sich dabei auf die Werkzeugmaschine und die auf ihr aufgebauten Zellen. Unter dem Schlagwort „Digitally Enhanced Machining“ fasst das Unternehmen Innovationen bei der Digitalisierung des Zerspanungsprozesses zusammen.

 

Horizontal und vertikal vernetzt

So hat CHIRON die mit der Software ProcessLine die Prozesssimulation auf den digital beschriebenen Prozess erweitert. Über das EPS-System und unterstützt durch das Werkzeugüberwachungswsystem „Artis“ überwacht das Unternehmen seine Maschinen im Fernzugriff und sichert damit eine hohe Verfügbarkeit. Integrierte Automation in Roboterzellen sorgen für eine horizontale Vernetzuung entlang der Wertschöpfungskette. Das „wissende Werkstück“ setzt CHIRON über RFID Transponder um. Und mit dem Softwarepaket „CHIRON DataLine“ können Kunden über das Fabrikmanagement Bediener, Technologen, Einkäufer, Qualitätsmanager, ITler und Instandhalter vertikal miteinander vernetzen und über umfangreiche Maschinendatenauswertungen die Produktivität steigern.

Die CHIRON Group liefert elementare Bausteine für die Smart Factory. Die Komponenten des Maschinenbauers sammeln Daten über den Produktionsprozess, verdichten sie und spielen sie intelligent aufbereitet in die Kundensysteme ein. Dies konnten interessierte Kunden bei der diesjährigen OPEN House Messe im März live erfahren.

 

Die DNA der Gruppe stärken

Weitere Themen der ersten Ausgabe des SPEEDfactors in die4sem jahr: Das neue Prptotypen-Center von CHIRON, eine Zusammenfassung des Medizintechnischen Kolloquiums im November vergangenen Jahres, ein Anwenderporträt und die Entwicklung der italienischen Niederlassung der Unternehmensgruppe. In einem Interview skizziert Dr. Markus Flik, Vorstandssprecher der CHIRON Group, die „DNA“ der Gruppe. Aus seiner Sicht können mit CHIRON Maschinen Großserien mit hoher Dynamik und in bester Qualität gefertigt werden. Diese Stärke will CHIRON ausbauen mit neuen Produkten auf der Basis von Plattformen, mit konsequenter Digitalisierung der Maschinen und mit Erhöhung des Servicegrads. Außerdem sollen Synergien unter den Gruppenmitgliedern genutzt und die Zusammenarbeit zwischen  den Gesellschaften soll weiter intensiviert werden.

Ehrliche Weine mit großer Aromenvielfalt

Creativ Text unterstützt eine bundesweite Kampagne für Pay d’Oc IGP-Weine aus dem Languedoc-Rouissillon mit Berichten und Reportagen zu Verkostungsevents wie die Veranstaltung in Köln.

Pay d’Oc IGP-Weine haben ein unschlagbares Preis-Qualitätsverhältnis und bieten dank der 56 zugelassenen Rebsorten eine außergewöhnliche Vielfalt. Das ist das Ergebnis eines Workshops für Weinfachhändler im renommierten Weinlokal „Wein am Rhein“ in Köln.

Christoph Landwehrs ist begeistert.  „Die Auswahl der Weine war ehrlich und nicht von Interessen geleitet. Sie zeigte die Vielfältigkeit und vor allem die Qualität der Pay d’Oc IGP Weine. Von den 27 vorgestellten Weinen kann ich nahezu alle wärmstens empfehlen“, sagt er am Ende eines Workshops für Weinfachhändler im Weinlokal „Wein am Rhein“ in Köln.  Zu der Veranstaltung hatte die Inter Oc, der Fachverband für Pays d’Oc IGP Weine, eingeladen. Im Vorfeld des Workshop hatte das Fachmagazin Wein+Markt zusammen mit Sommelière Verena Herzog aus 80 Weinen 27 ausgewählt. Die diplomierte Weinakademikerin ist seit vielen Jahren Botschafterin von Pays d’Oc IGP in Deutschland. Sie schwört auf die eleganten, unkomplizierten Weine „mit hohem Spaß- und Genussfaktor“ und wird nicht müde, ihre Weinerfahrung mit den Gewächsen aus dem Languedoc-Roussillon in Seminaren, Schulungen und Workshops weiterzugeben. „Es sind Weine, wie sie hierzulande gerne getrunken werden, authentisch, rebsortenrein und mit individuellem Charakter“, sagt sie bei der Einführung in die Welt der Pays d’Oc IGP Weine.

Hoher Exportanteil geht nach Deutschland

Die Weinfachhändler folgen konzentriert den Weinsvorstellungen der Sommelière und ihren Ausführungen über Anbaumethoden, Rebsortenpflege und Qualitätsprüfungen.  Überrascht zeigen sich die Weinfachhändler über die von Verena Herzog bilanzierte Erfolgsbilanz der Pay d’Oc  IGP Weine: Nummer eins am französischen Markt bei den Stillweinen, Nummer 6 weltweit für Rebsortenweine, 800 Millionen Flaschen pro Jahr, 1.800 Weingüter, 230 Genossenschaften, Export in 170 Länder der Erde, 70 % nach Europa, 25 % nach Deutschland. „In wenigen Jahren haben sich vor allem die Rosés der Pays d`Oc IGP zum Marktführer in Frankreich entwickelt , sie stellen damit 5 % der weltweiten Produktion an Roséweinen und liegen im Absatz Inland vor den Weinen der Provence, gefolgt von Loire, Vallée du Rhône und Bordeaux“, erkläret Verena Herzog.

Fast 90 % sind reinsortige Rebsortenweine. Hauptrebsorten bei den Rotweinen sind Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah, zu den Rising Stars zählen Grenache, Pinot Noir und Cabernet Franc. Bei den Weißweinen werden vor allem Chardonnay, Sauvignon Blanc und Viognier verkauft, beliebt sind inzwischen aber auch Grenache Blanc, Muscat Petit Grain und Vermentino. Bei den Roséweinen dominieren Grenache Cinsault und Syrah, im Kommen sind Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc.

Pays d’Oc Weine sind die Nummer eins am französischen Markt bei den Stillweinen und die Nummer drei im Wert. Sämtliche Weine mit Pays d’Oc IGP-Zertifikat sind von Weinexperten verkostet. Die Weine werden dabei dreifach kontrolliert, von den Weingütern, von externen Zertifizierungsstellen und von Endverbrauchern. Insgesamt werden pro Jahr 22.000 Weine kontrolliert verkostet. Das hat die Weinfachhändler in Staunen versetzt und viel Anerkennung bewirkt.

Enorme Diversität an Bodenarten

Die Payd’Oc IGP Weine repräsentieren laut Verena Herzog rund 115.000 Hektar Rebfläche. Das entspricht rund 50 % der gesamten Anbaufläche im Languedoc-Roussillon, 15 % des französischen Weinbaugebietes insgesamt und 15 % der französischen Weinproduktion. Das Pays d’Oc erstreckt sich vom westlichen Rhône-Tal bis zu den Pyrenäen und von den Stränden des Mittelmeers bis zu den Cevennen und den Hängen der Montagne Noire. Es umfasst Weine aus den Départements Aude 34 %), L’Hérault (34 %), Gard (30 %), Pyrénées-Orientales (1 %) und aus sechs Gemeinden des Départements Lozère.

Zweihundert Kilometer Strand und ein von der Sonne verwöhntes Rebenmeer kennzeichnen das Gebiet im Languedoc-Roussillon ebenso wie die steilen Hänge der Pyrenäen, waldreiche Täler, die wilde Garrigue, die Lagunenseen (Etangs) und das Mittelmeer. „Die Herkunftsregion bietet eine enorme Diversität an verschiedenen Bodenarten. Von tiefgründigen Kiesböden, Sandstein und Mergel, Kalk und Schiefer sowie Ton, Sandböden und Basalt sind eine Vielzahl verschiedener Böden und entsprechender Zusammensetzungen zu finden“, erklärt Verena Herzog.

In dieser Landschaft von ursprünglichem Reichtum gedeihen die Reben unter idealen Bedingungen, die durch das mediterrane, windreiche Klima und die kargen Böden geprägt sind. Diese vielfältige Landschaft mit zum Teil extrem unterschiedlichem Kleinklima ist geradezu ideal für individuelle Rebsortenkonzepte.

Wichtigste Bio-Wein Region in Frankreich

Die Winzer der Region gehen mit der Zukunft. Auf den Wertewandel reagieren sie offensiv und  beschäftigen sich vermehrt mit naturnahem Anbau, der  Pflege von Natur und Landschaft und mit sozial verträglichen Arbeitsbedingungen. Die Inter Oc, der Verband der Weine aus der französischen regionalen Herkunft Pays d’Oc IGP, hat vor drei Jahren ein Nachhaltigkeitsprojekt initiiert. Ein Aktionsplan für die Weinindustrie auf der Basis von ISO 2600 wurde zusammen mit AFNOR erarbeitet, eine Leitfaden zum Thema Nachhaltigkeit erstellt, Schulungen zur Nachhaltigkeit durchgeführt und ein Bewertungstool für Weingüter und deren Lieferanten geschaffen. Das Projekt ist auf große Resonanz gestoßen. Das Ergebnis sind erstklassige, gehaltvolle Bio-Weine. „Nach Spanien hat Frankreich mit 7,5 % Anteil die größte biologisch bewirtschaftete Rebfläche in Europa, ein Drittel davon befindet sich im Languedoc-Roussillon, der Herkunft der Pays d`Oc IGP Weine“, erklärt Verena Herzog. Mit derzeit rund 550 Erzeugern ist das Languedoc-Roussillon die wichtigste Biowein-Region Frankreichs. 33 Prozent aller französischen Bioweine kommen von hier.

Weine passend zu den Speisen

Während der Vorstellung des Weinbaugebietes, der Anbaumethoden und der Produktionsbedingungen verkosten die Weinfachhändler sechs Weißweine, drei Rotweine und einen Dessertwein.  Es folgt ein Foodpairing, bei dem zu vier Gerichten jeweils zwei Pays d’Oc Weine kredenzt werden. Zu einem mit Dill-Gurkenrelisch mariniertem Gewürzlachs lässt ein 2014er Rosé der Domaine L’Ostal Cazes aus dem südfranzösischen Languedoc-Roussillon nach Ansicht der Weinfachhändler die Aromen explodieren. „Der Wein entfaltet seine ganze Fruchtigkeit, ohne das Gericht zu überdecken und unterstützt die geschmacklichen Feinheiten des Gerichts“, schwärmt Christoph Landwehrs. Auch Sommelière und Weinhändlerin Christina Balais ist von dem Wein angetan. „Zusammen mit der Speise kommen sowohl der Wein als auch der Fisch richtig gut zur Geltung“.

Nach dem Lachs werden gegrillte Freilandhähnchenbrust mit Kürbisrisotto, geschmorte Landschulter mit dicken Bohnen und Thymian-Coucousbratling sowie Rinderhüftsteak zu Rosmarinpolenta  je mit zwei Rotweinen aus dem Languedoc-Roussillon konfrontiert. In allen Fällen sind sich die Weinfachhändler einig: Die Weine harmonieren gut zu den Speisen.

Pays d’Oc Weine ideal fürs Sortiment

In den Gesprächen tauschen die Händler ihre Erfahrungen aus. Wie ist die Kundenstruktur, welche Weine verkaufen sich, bei wem wird eingekauft und wie bewirbt man die Kunden sind Themen. Und ob die verkosteten Weine ins eigene Sortiment passen. Dabei  kristallisiert sich auch die Bedeutung der Händler für die Vermarktung heraus. „Kunden verlassen sich blind auf unsere Empfehlungen“, sagt xxxxxx Briem. Die Weinfachhändler wünschen sich deshalb Unterstützung von Pay d’Oc, um die Weine gegenüber den Kunden vermitteln zu können. Weiterhin wird klar, dass ein Großteil der Kunden nicht bereit ist, viel Geld für guten Wein auszugeben. Gleichzeitig haben sie hohe Qualitätserwartungen. Die Pay d‘=c IGP Weine bieten aufgrund des hohen Preis-Qualitäts-Genuss-Verhältnisses entsprechende Produkte nach dem Bedarf der Weinkunden.

Für Grith Albus und Jürgen Briem kommen die Pay d’Oc IGP Weine jedenfalls ebenso fürs Sortiment in Frage wie für Jörg Stiepermann. Während der Verkostungen machen sie sich eifrig Notizen zu ihren persönlichen Favoriten. Christine Balais sind Pay d’Oc IGP Weine zwar schon bekannt. Bei der Verkostung macht sie aber „sehr aufschlussreiche Neuentdeckungen“.

Bei der abschließenden freien Verkostung von neun weiteren Weinen aus dem Pays d’Oc kristallisiert sich ein 2014er Elixier vom Weingut Condamine Bertrand als Geheimtipp heraus.

 

 

Bundesweite Lammkampagne

Creativ Text begleitet eine bundesweite Lammkampagne mit Presseberichten und Reportagen zu Lammevents wie dem folgenden Bericht über ein Event in Wuppertal.

Lamm ist lecker und leicht zuzubereiten. Davon konnten sich Journalisten und Blogger bei einem Grillevent in der Kochschule Genusskunst in Wuppertal Mitte Juni überzeugen. Denise Schuster vom Düsseldorfer Foodblog „Foodlovin‘“ übte sich in Multitasking. Die passionierte Köchin schwang den Löffel, fixierte die Digitalkamera und bloggte gleichzeitig. Wie die anderen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grillevents anlässlich des Starts der Kampagne für europäisches Lammfleisch war sie mit Leidenschaft dabei. Unter Anleitung von Grillmeister und Küchenchef Stefan Schneider wurde geschnitten, gerührt, abgeschmeckt, gegrillt und am Ende auch noch alles hübsch dekoriert. Dabei konnte selbst der Profi noch etwas lernen. Wie Bloggerin Patricia Krafzik geschickt und schnell Avocados aushöhlt, das beeindruckte den Maitre de Cuisine. „Toll, wie Du das machst“, entfuhr es ihm anerkennend.

Rezepte individuell verfeinert

Lamm gilt im Allgemeinen als schwierig zuzubereiten. Nicht an diesem Abend. Stefan Schneider erklärte, wie es geht und verteilte die Aufgaben. „Du schneidest die Tomaten, Du die Oliven …“ – und schon griffen 44 Hände beherzt zu und trauten sich, die vier vom Küchenchef vorgegebenen Rezepte nachzukochen. Mit individuellen Variationen. Weil die Geschmäcker doch unterschiedlich sind. Und der eine es etwas pfeffriger, der andere mit mehr Knoblauch mag. Das gemeinsame Kochen weckte die kreativen Geister. Und mit lustvoll-demonstrativer Geste rieselten die Kräuter aufs Fleisch und in die Soßen, es wurde geschmeckt und abgeschmeckt, geflachst und auch mal lauthals gelacht. Zusammen macht Kochen einfach mehr Spaß.

Mit Zitrusmarinade oder Pistazien-Rucola-Pesto?

Für Maren Henke vom Food- und Lifestyleblog „(rh)eintopf“ war das Lammsteak mit Pistazien-Rucola-Pesto der persönliche Favorit. Andere standen besonders auf Lammkeule mit Knoblauch, Rosmarin und Honig-Senf-Kruste oder Lendenkoteletts vom Lamm in Zitrusmarinade mit Tomatensalat nach Marokkanischer Art. Auch die Stielkoteletts vom Lamm mit Avocado Salsa fanden Anhänger. Alle Rezepte waren natürlich zum Mitnehmen. Und rund um die Grillaktion gab es noch jede Menge weiterführende Infos rund ums europäische Lamm.

Lämmer wachsen in natürlicher Umgebung auf

Rainer Heck von der „afz-allgemeine fleischer zeitung“ beispielsweise interessierte sich besonders für Zuchtthemen. Landwirt Brian Nicholson aus Irland klärte ihn auf: „Mutterschafe und Lämmer lassen wir so früh wie möglich nach draußen. Der Weidegrund wird regelmäßig gewechselt, um jederzeit eine gute Grasqualität sicherzustellen“, sagte er. Auf seiner Schäferei in Kilkenny im Südosten Irlands hält er über 1000 Mutterschafe. Der zum Schäfer des Jahres 2015 nominierte Diplomlandwirt beteiligt sich an innovativen Verfahren für Weideland-Management.

Schafe zur Rasenpflege

Der englische Farmer Dan Phipps aus Suffolk in England überraschte die Teilnehmer mit einer außergewöhnlichen Story. Er arbeitet für Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum aus Dubai. Dem gehört das Hengst-Gestüt Darley in Newmarket. Dan Phipps ist Herr über 2000 Schafe – und die haben nur eine einzige Aufgabe: den Rasen des Gestüts zu pflegen! So fördern edle Rennpferde die englische Weidewirtschaft und sorgen dafür, dass in Deutschland hochwertiges Lammfleisch auf den Tisch kommt.

Kampagne will Lust auf Lamm wecken

Lamm soll nach dem Willen der Wirtschaftsverbände Eblex aus Großbritannien, Bord Bia aus Irland und Interbev Ovins aus Frankreich bei uns auch in die Alltagsküche. Das Grillevent war der Auftakt für eine bundesweite Kampagne für europäisches Lammfleisch. Die Kampagne steht unter dem Motto „Lamm – einfach, lecker, los“. Sie soll Vorurteile gegenüber Lammfleisch ausräumen, junge Verbraucher für die Zubereitung von Lammfleisch für die Alltagsküche gewinnen und die Bedeutung der Weidewirtschaft für den Erhalt von Bauernhöfen und der Landschaft bewusst machen. Die rund 7,7 Millionen Euro teure Kampagne wird von der Europäischen Union mitfinanziert.

Website mit Rezepten und Informationen rund um Lammfleisch

Die Teilnehmer des Grillevents in der Kochschule in Wuppertal sind jedenfalls schon mal auf den Geschmack gekommen und von den Zubereitungsvariationen von Lammfleisch überzeugt. Informationen über Lammfleisch, dessen Herkunft, Ernährungswerte, Qualität und Frische und auch dessen Bedeutung für die Landwirtschaft bietet die Website „lammleckerlos.de“. Dort findet man auch zahlreiche Rezepte und vielfältige Möglichkeiten, die unterschiedlichen Teilstücke vom Lamm zuzubereiten.

Newsletter für S+P Ingenieure AG

Für die S+P Ingenieure AG „sedlacek“ in Heilbronn hat Creativ Text einen Newsletter entwickelt. Drei bis viermal im Jahr berichtet das Ingenieurbüro in der sechsseitigen Information im Magazinstil über ein abgeschlossenes Projekt. Dabei kommen auch die Bauherren in Form eines Interviews zu Wort. Ergänzend dazu berichtet sedlacek im Newsletter über soziale Aktivitäten und Auszeichnungen oder stellt aktuelle Lösungen für die technische Gebäudeausstattung vor. Das 1993 gegründete Ingenieurbüro ist auf die ganzheitliche Planung technischer Gebäudeausrüstung spezialisiert. Unter dem Markennamen „sedlacek“ entwickelt das Büro innovative Lösungen, die Heizkosten senken, Strom sparen, Wärme rückgewinnen, Elektrotechnik steuern, Beleuchtung optimieren, energieeffizient Belüften und Kühlen oder alternative Energieformen bis hin zu Geothermie oder Biomasse wirtschaftlich nutzen. Sedlacek kombiniert dabei bewährte Techniken mit intelligenten, zukunftsweisenden Innovationen. Auf der Kundenliste des Ingenieurdienstleisters stehen renommierte Unternehmen wie AUDI, Bosch, GEMÜ, Daimler, Procter & Gamble, Vector, Vollert, die DLR oder die ZF in  Friedrichshafen. Dabei ist das Büro nicht nur auf Industrie und Gewerbe fixiert. So hat das Büro im Gesundheitswesen die technische Ausrüstung von Kliniken, Ärztehäusern mit Apotheken, Gesundheitszentren oder Laborgebäuden auf dem Stand neuester Entwicklungen realisiert und Gebäudetechnik für Mehrzweckhallen, Mensen oder Institutsgebäude geplant.

Ohne „Hacken“ Industrieanlagen von außen steuerbar

Sicherheitslücken in Unternehmensnetzwerken Einfallstore für Wirtschaftsspionage

Die Live-Demonstration sorgt für bleiche Gesichter. Götz Schartner, Gründer und Geschäftsführer der 8com GmbH & Co KG in Neustadt an der Weinstraße, loggt sich in mit einem Trojaner in ein Smartphone ein. „Schalten Sie jetzt mal Ihr Smartphone aus und sprechen sie mal“, fordert er einen Teilnehmer auf. Der Teilnehmer spricht – und alles ist auf dem Smartphone von Götz Schartner zu hören. „Natürlich ist das Smartphone nicht ausgeschaltet, weil der Trojaner das verhindert hat. Das ist inzwischen Alltag, dass bei Verhandlungen Gespräche hinter verschlossenen Türen auf diese Art belauscht werden. Auf Wanzen können Sie getrost verzichten“, gibt er den Teilnehmern des 12. Strategietreffens der Weltmarktführer im Landgasthof Jagstmühle in Mulfingen-Heimshausen zu bedenken.

E-Mails von Bekannten und Freunden faken? Gar kein Problem. Virenprogramme wie Norton, Kapersky, MacAffee umgehen? Schartner demonstriert das mit wenigen Mouseklicks. Eine Firewall austricksen? „Jeder normale Programmierer ist heute in der Lage, sich in Unternehmensnetzwerke einzuwählen“, sagt er. Über automatisierte Facebookanfragen werden mittlerweile Mitarbeiter von Unternehmen ausspioniert. Über personenbezogene Kontakte werden Sicherheitslücken genutzt, selbst an geheimste Unternehmensdaten zu kommen. Spezialisten knacken aucht bestgesicherte Netze. Und ohne „Hacken“ ist es heute sogar möglich, sich von außen direkt in die Steuerungen von Industrieanlagen einzuwählen und die Maschinen von fern zu steuern.

Für Kriminelle eröffnet die digitale Welt „fantastische Möglichkeiten“, sich Daten zu besorgen, Anlagen lahm zu legen oder Prozesse zu steuern. „Cyberkriminalität ist hoch profitabel“, schreckt er das Publikum auf.

Wirtschaftsspionage ist inzwischen auch politisch „abgesegnet“. Die USA, vor allem aber Russland und China spionieren aktiv weltweit Unternehmen mit der Rechtfertigung aus, Gefahren für die heimische Wirtschaft abzuwehren.  „Wir brauchen deshalb einen Bundesnachrichtendienst zur Spionageabwehr“, verteidigt Schartner die Institution. Dabei ist nicht alles schlecht. Die Massenüberwachung durch die NSA hat auch dazu geführt, Terroranschläge zu verhindern.

Die größten Gefahren für Unternehmen, ausspioniert zu werden, lauern laut Schartner  in den kommunikativen Abteilungen wie Marketing und Vertrieb sowie bei den IT-Abteilungen, wenn beispielsweise Administratoren b ei Wartungsaufgaben „kleine Türen“ offen lassen,  über die dann eingegriffen werden kann. „Unternehmen zu hacken ist heute relativ einfach“, kommt er zum Schluss.

Seine Empfehlung: Konsequentes Schwachstellenmanagement, die IT-Systeme zu „ent-netzen“ und Produktion, Internet, Verwaltung und Server voneinander zu trennen, die Systeme permanent zu updaten, professionell ausgebildete ITler zu beschäftigen und vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sensibilisieren und intensiv zu schulen.

 

ebmpapst eröffnet Produktionsneubau

Nach einer Bauzeit von nur sieben Monaten hat Creativ-Text-Kunde ebm-papst seinen Produktionsneubau in Mulfingen-Hollenbach eröffnet. Mit dem 15-Mio-Euro-Projekt erweitert der Weltmarktführer von Ventilatoren und Motoren die Produktion energiesparender Großventilatoren für den europäischen Markt. Neben der Fertigungserweiterung von rund 13.000 m² wurde auch ein neues Rechenzentrum fertiggestellt. ebm-papst plant außerdem den Bau eines Zentrallagers für rund 35 Mio. Euro

Für Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst Gruppe, ist der Neubau „ein großes Bekenntnis zum Standort Deutschland“. Zugleich sei er auch ein Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe. Das mustergültige Just-in-time-Konzept werde von Lieferanten aus der Region sichergestellt. „Den Erweiterungsbau sehen wir daher auch als Vorleistung an, um politische Unterstützung für notwendige infrastrukturelle Maßnahmen im ländlichen Raum zu erhalten.“ Eine Landeszusage für den Ausbau der Hohenloher Steige liege bereits vor, so Hundsdörfer.

Notwendig wurde der Neubau wegen enorm gestiegener Nachfrage nach energieeffizienten Ventilatoren und Motoren. Arbeiten am Limit und im permanenten Drei-Schicht-Betrieb erforderte eine schnelle Lösung. Die Gründe für die zunehmende Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen sieht Rainer Hundsdörfer zum einen im gestiegenen Interesse der Kunden, ihre Ausgaben für Strom zu senken. Zum anderen motiviere die zweite Stufe der europäischen Energiesparverordnung für Ventilatoren (ErP), die ab 2015 gültig ist. Jede Menge viel Luft nach oben, in Deutschland und in der Welt“.

Geschäftsführer Produktion Thomas Wagner gab bei der Eröffnung Einblick in den Bau. Ab April 2014 wurden 25.000 Kubikmeter Erde bewegt, 600 Tonnen Stahl verbaut, 5.500 Kubikmeter Beton eingesetzt und über 5.000 Meter Leerrohre allein für das neue Rechenzentrum verlegt.  Der Neubau wurde gemäß der GreenTech-Leitlinie des Unternehmens energieeffizient und ressourcenschonend geplant und umgesetzt. Auf dem Dach gewinnt eine Photovoltaikanlage 153 kwPeak Strom,  ein Blockheizkraftwerk wird zur Stromgewinnung und Heizung genutzt, LED-Leuchten sparen rund 800.000 kw/h Energie im Jahr. Die überzeugende GreenTech-Philosophie von ebm-papst trug dazu bei, dass der Ventilatorenspezialist im November 2013 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhielt.

 

Das neue Werk wurde laut Produktionsleiter Heiko Scheu „bei laufender Produktion“ errichtet. In Lean-Trainings und Wertstromanalysen wurden Prozesse und Abläufe überdacht und innovativ geplant. Die Produktion ist in Sektoren gegliedert, in denen Just-in-Time „im Kundentakt“ produziert wird. Bis Mitte 2015 werden 43 Produktionsinseln und –zellen in die neue Halle umziehen und eine Fertigung nach modernsten Fertigungsmethoden sicherstellen.

Für Bürgermeister Robert Böhnel geht der Erfolg von ebmpapst einher mit der Entwicklung der Gemeinde. „Mulfingen wächst mit dem Unternehmen mit“, sagte er bei der Eröffnung. Dadurch können das schulische Angebot und die medizinische Versorgung gehalten werden. Flächendeckende Breitbandversorgung, Ausrichtung der Öffnungszeiten des Kindergartens oder die Verlegung einer Gasleitung nach Hollenbach seien Maßnahmen,

Firmengründer Gerhard Sturm warf einen Blick in die Zukunft und auf  Industrie 4.0. Seine Schlussfolgerung: „Automatisierung allein kann nicht der Ansatz für die Zukunft sein. Wir müssen technologisch Vorreiter sein und Produkte schon jetzt entwickeln, die erst in Jahren gebraucht werden“.  Zwar entwickele sich China zum größten Markt der Welt. Bei aller Internationalisierung bleibe Mulfingen aber auch in Zukunft die Zentrale.

Sarissa präsentiert sich erfolgreich auf der Motek

Die Sarissa GmbH aus Weingarten, Kundin von Creativ Text,  hat sich erfolgreich auf der diesjährigen Motek in Stuttgart präsentiert. Die Internationale Fachmesse  ist weltweit die führende Veranstaltung in den Bereichen Produktions- und Montageautomatisierung, Zuführtechnik und Materialfluss, Rationalisierung durch Handhabungstechnik und Industrial Handling.

Die Sarissa Systemlösungen ermöglichen die ultraschall-basierte Ortsbestimmung beliebiger Objekte im Raum. Anwendungsbereiche liegen sowohl in der Identifizierung, Lokalisierung und Positionierung von Werkzeugen, als auch in der Unterstützung des Werkers an einem Handarbeitsplatz. Das LocalPositioningSystem (LPS) bietet den Nutzen, dass die Qualitätsprüfung bereits im Fertigungsprozess stattfindet und somit die kostenintensive Fertigungskontrolle am Ende wegfällt.

Die Sarissa GmbH wurde im Jahre 2010 gegründet. Der Gründer und Inhaber Dipl-Ing. (FH) Volker Jauch hat langjährige Erfahrungen im Hochtechnologiesegment gesammelt und bringt diese in das Unternehmen ein. Die Sarissa Designer und Ingenieure verfügen über mehr als 13 Jahre Erfahrung in Design und Entwicklung leistungsstarker Sensor- und Softwaresysteme. Derzeit sind etwa zehn Mitarbeiter unterschiedlichster Qualifikationen beschäftigt, welche mit einer hohen Eigenverantwortung zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Die Vertriebstätigkeiten in Deutschland werden größtenteils von den eigenen Mitarbeiten durchgeführt. Zusätzlich wurden weltweit in Europa, Asien, Mexiko, Brasilien und den USA Vertriebspartner akquiriert.

Die Sarissa hat Creativ Text in der Pressearbeit untgerstützt. Derzeit erarbeiten wir ein grundlegendes Konzept für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Creativ Text mit neuer Website

Kundenkommunikation, Mitarbeiterzeitschrift, Firmenjubiläen – die von Grafiker Antonello Vertucci neu gestaltete Website von Creativ Text  ist übersichtlich gestaltet und sichert einen schnellen Zugriff auf die Kernkompetenzen. Sie  zeigt sich frisch, modern und auf das Wesentliche konzentriert. „Mir war es wichtig, dass die Besucher der Website über eine intuitive Benutzerführung schnell dorthin gelangen, was sie wirklich interessiert und wo wir uns in usneren Leistungen vom Wettbewerb abheben“, sagt Inhaber Helmut Müller.

Creativ Text fokussiert auf drei Geschäftsbereiche: Kundenkommunikation, Mitarbeiterkommunikation sowie die Betreuung und Begleitung von Firmenjubiläen. Das wird auf der neu gestalteten Homepage sofort ersichtlich. Neu ist die Projektleiste, in der aktuelle Projekte des Unternehmens kurz beschrieben und mit Bildern hinterlegt sind. „Die Leiste ist bewusst reduziert gehalten, um die Seite nicht zu überfrachten. Der Nutzer soll nicht mit Informationen erschlagen werden, sondern Lust zum Schauen und Blättern bekommen“, so der Firmeninhaber.

Neu ist auch ein informativer Teil mit aktuellen Meldungen. „Hier stellen wir nicht nur Neues aus dem eigenen Unternehmen vor, sondern bringen auch Aktuelles unserer Kunden“, erklärt Helmut Müller. In der Referenzliste sind übersichtlich die Kunden von Vreativ Text mit ihren Logos aufgelsitet, ebenso die Partner im Netzwerk des Text- und Redaktionsbüros. Auf der Seite ist leicht zu navigieren. Über Querverweise kann der Nutzer schnell zu anderen Themen springen oder sich mit einem Klick einen Überblick über die Projekte im jeweiligen Geschäftsbereich verschaffen.

75 Jahre WEBER-HYDRAULIK

Die Ausstellung „Emil Weber und die Geschichte der WEBER-HYDRAULIK“ im Güglinger Rathaus war ein voller Erfolg. Die von Creativ Text konzipierte Schau zu Leben und Wirken von Firmengründer Emil Weber war von Juni bis Mitte September 2014 zu sehen und stieß auf große Resonanz bei der örtlichen Bevölkerung.

 

Sie kamen mit Kind und Kegel. Bei der Ausstellungseröffnung „Emil Weber und die Geschichte der WEBER-HYDRAULIK“ im Güglinger Rathaus am Sonntag, 29. Juni, waren nicht nur die Kinder von Emil Weber – Tochter Hanna und die Söhne Martin und Eberhard -, sondern auch Enkel und Urenkel des Firmengründers anwesend. Auch Vertreter des Gemeinderates, Mitarbeiter der WEBER-HYDRAULIK und Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch gaben sich die Ehre, sich über Leben und Werk von Emil Weber zu informieren.

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Klaus Dieterich eröffnete Stellvertreter Markus Xander die Ausstellung. In seiner Laudatio auf Emil Weber ging er vor allem auf sein Wirken als Bürgermeister in der unmittelbaren Nachkriegszeit von 1945 bis 1948 sowie auf sein großes kulturelles, kirchliches und vor allem soziales Engagement ein. Über die heute mit 130.000 Euro bedachte Emil-Weber-Stiftung wurden und werden zahlreiche Projekte gefördert wie die Finanzierung von Schullandheimaufenthalten, Fahrtkostenzuschüsse für Jugendmannschaften, Zuschüsse für die Finanzierung von Instrumenten, die Anschaffung von Medien für die Mediothek oder auch die Finanzierung eines 3D-Druckers für die Realschule.

Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch hob die Bedeutung von Unternehmerpersönlichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung in Baden-Württemberg hervor. Solche Persönlichkeiten, die sich auch aktiv als Ratgeber für die Politik ausgezeichnet hätten, gebe es heute immer weniger. Sie appellierte deshalb an die Unternehmer, ihr praktisches Wissen in die Politik einzubringen und mehr den Kontakt zu den Politikern zu suchen.

In einer sehr persönlichen, fast ergreifenden Ansprache erinnerte sich Enkel Stefan Weber an seinen Opa. „Die Ausstellung geht weit über das Erinnern hinaus“, sagte er. Sie belege, dass Emil Weber vielfältige Spuren hinterlassen habe, in der Wirtschaft, im gesellschaftlichen und kulturellen Leben und auch bei vielen seiner Mitmenschen, bei Kunden, bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Er konnte mit de‘ Leut‘“, sagte er und belegte dies mit Beispielen aus dem Alltag.

Volker Plücker, Sprecher der Geschäftsführung der WEBER-HYDRAULIK Gruppe, würdigte das Werk von Emil Weber und gab einen Überblick über den derzeitigen Stand des Unternehmens. Mit zunehmender Internationalisierung gewinne der Standort Güglingen weiter an Bedeutung. Hier sei nicht nur das Headquarter der Firmengruppe angesiedelt, sondern auch wesentliche Teile der Produktion und der Entwicklung. Die größte Einzelinvestition in Höhe von über 5 Millionen Euro werde derzeit in Güglingen getätigt, in Form einer neuen Lackieranlage.

Im Anschluss an die Reden streiften die Gäste durch die Ausstellung. Diese ist zweigeteilt: Ein Teil widmet sich konzentriert der Person Emil Weber. Hier wird er als Unternehmer, Bürgermeister, Mäzen und gläubiger Christ vorgestellt. Der zweite Teil zeigt auf 20 Grafikbahnen die Geschichte der WEBER-HYDRAULIK. Ergänzt werden die Informationen durch zahlreiche Exponate aus der „Schatztruhe“ der WEBER-HYDRAULIK mit Wagenhebern, Zylindern, Ventilen, Aggregaten und Rettungsgeräten. Im Lichtraum im Obergeschoss sind darüber hinaus historische Videoaufnahmen zu sehen, unter anderem Ausschnitte aus dem Vermächtnis von Emil Weber an seine Enkel, in dem er selbst über die Geschichte des Unternehmens berichtet.